FAQ zur Corona Überbrückungshilfe, Stand 03.07.2020

Die Bundesregierung hat am 12. Juni 2020 die Eckpunkte für die „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ beschlossen.

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von Juli bis August 2020. Ziel des Programms ist die Sicherung der wirtschaftlichen Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die durch Corona-bedingte vollständige oder teilweise Schließungen oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle erleiden.

Antragsberechtigte Unternehmen, Förderungsvoraussetzungen

Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren, Soloselbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind.

Voraussetzung ist eine Einstellung der Geschäftstätigkeit vollständig oder zu wesentlichen Teilen in Folge der Corona-Pandemie. Das wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist.

Weitere Hinweise, insbesondere zu den Fördervoraussetzungen und Förderbeträgen, finden Sie in den anliegenden FAQ des BMWI. Bitte beachten Sie, dass diese Datei den Stand 30.06.2020 hat und somit möglicherweise noch nicht final ist.

Ablauf der Beantragung von Überbrückungshilfe

Der Antrag auf Überbrückungshilfe muss pro Unternehmen nur einmal gestellt werden. Anträge können bis zum 31.08.2020 eingereicht werden.

Die Antragsstellung ist ausschließlich nach vorheriger Mitwirkung eines Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers oder vereidigten Buchprüfers und Bestätigung der Antragsberechtigung, des Umsatzrückgangs und der laufenden Fixkosten möglich. Die Kosten für den Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer müssen vom Antragsteller getragen werden. Diese sind im Rahmen der Überbrückungshilfe grundsätzlich erstattungsfähig.

Der Anteil der Erstattung entspricht dem Erstattungssatz der Corona-Überbrückungshilfe im ersten Fördermonat. Die restlichen Kosten sind selbst zu tragen. Der Antragsteller hat in Vorleistung zu gehen.

Wird der Antrag auf Corona-Überbrückungshilfe abgelehnt, negativ beschieden oder kommt es zu einer Rückforderung (etwa weil sich herausstellt, dass der erforderliche Umsatzrückgang nicht gegeben war), erhält der Antragsteller entsprechend auch keine bzw. eine geringere Erstattung der Kosten für den überprüfenden Dritten.

Die Anträge auf Überbrückungshilfe können nach aktuellem Stand ab dem 08. Juli gestellt werden. Die Antragstellung erfolgt über ein zentrales bundeseinheitliches Internetportal.

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